Projektbeschreibung:
Aufgrund des stetig wachsenden Individualverkehrs und
dem daraus resultierenden Defizit an Parkplätzen
in Bahnhofsnähe hat die Stadt Friedberg eine Machbarkeitsstudie
in Auftrag gegeben.
Zur Beplanung stehen zwei städtische Grundstücke
in Laufweite der Innenstadt zur Verfügung.
Ein Grundstück in direkter Nachbarschaft zum Bahnhof,
ein weiteres Grundstück am Verkehrsknoten Münchner
Strafle / Bahnhofstraße.
Studie zum Bahnhofsgrundstück
Vorgeschlagen wird ein offenes Parkhaus mit Halbgeschossen
- ein d'Humy-Rampenparkhaus (1919 von Ferdinand E. d'Humy
patentiert).
Fünf Halbgeschosse im Aufwärtsverkehr und
zwei Halbgeschosse im Abwärtsverkehr bieten zusammen
mit dem Einfahrt-Halbgeschoss Platz für 108 PKW.
Die Zufahrt erfolgt – um den Verkehrsfluß auf
der Bahnhofstraße
nicht zu unterbrechen – aus dem vorgelagerten Kreisverkehr
auf dem Niveau des Bahnhofsplatzes. Die Ausfahrt erfolgt
direkt auf die Bahnhofstraße aus dem Erschließungsgeschoss.
Ein offener und überdachter Kassenbereich verbindet
funktional günstig den Bahnhofsvorplatz mit der
Parkgarage. In der Höhenentwicklung nimmt sich das
Parkhaus zur Bahnhofstraße zurück und reagiert
somit auf die Dominante Bahnhof. Zu den Gleisen hin wird
die Lücke zwischen Bahnhof und Böschung geschlossen.
Die offenen Parkdecks ermöglichen eine kostengünstige
natürliche Entlüftung und die Stützenfreiheit
vermittelt Großzügigkeit und Sicherheit an die
Parkenden.
Studie zur Münchner Straße
Aufgrund des ungünstigen Grundstückzuschnitts
sieht das Konzept eine offene Parkfläche auf zwei
Ebenen vor, mit einer möglichen Addition eines Bürogebäudes
als zweiten Bauabschnitt.
Ein- und Ausfahrt erfolgen aus der Bahnhofstraße. Das
Parkieren erfolgt im Einbahn-Schrägpark-System.
Die zweite Ebene kann über die Münchner Straße
angebunden werden. So können mit einfachen Mitteln 52
Stellplätze hergestellt werden.
Durch den Verzicht auf einen Baukörper bleibt das
Grundstück für eine weitere Nutzung erhalten.
Ein nachträglich addierbarer schwebender Baukörper
schafft eine klare Raumkante am Verkehrsknoten, der Kreuzungspunkt
selbst erhält eine städtebauliche Dominante
als Tor zur Innenstadt.
Pressebericht
Friedberger Allgemeine vom 26.02.2011 >>>
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